E-Roller auf dem Vormarsch 

Vor allem eine Branche treibt aktuell die Entwicklung der E-Mobilität voran: E-Roller. Immer öfter tauchen E-Roller im Stadtbild auf. 2018 kletterte der Absatz auf 51 Prozent, während der Markt für konventionelle Roller um mehr als 40 Prozent einbrach. 

Eine Ladung für weniger als 1 Euro  

Vorreiter in Deutschland ist der E-Rollerhersteller unu. 2013 in München gegründet, sitzt unu heute in Berlin. Die Mission: E-Roller zu einem erschwinglichen Preis auf den Markt bringen. Seitdem wird nur online verkauft und bis vor die Haustür geliefert. 50 km Reichweite hat ein tragbarer Akku. Der Unterhalt ist günstig: Ein Ladevorgang an der Steckdose kostet weniger als einen Euro. 

Gegründet, um den Stadtverkehr umzukrempeln   

Inzwischen wachse unu schneller als der Markt, sagt Gründer Pascal Blum. Die Idee kam ihm während eines Studienaufenthalts in Asien. Nach kurzer Zeit war er von der weitläufigen Stadt erschlagen und merkte schnell, dass er sie viel besser mit dem Roller erleben konnte. 

Für unu ist klar: E-Autos werden das Mobilitätsproblem nicht lösen, denn nicht der Antrieb ist das größte Problem, sondern das Auto per se. Eine Alternative bieten leichte E-Fahrzeuge wie E-Roller, denn sie sind deutlich platzsparender und wendiger. Der Blick nach Asien zeigt, dass E-Roller das Potential haben, die Mobilität in Städten zu verändern. Aktuell werden allein in China jedes Jahr mehr als 20 Millionen E-Roller verkauft. 

unumotors.com